Geschichte

Die Zusammensetzung dieses Gins ist etwas ganz besonderes. Auf Basis eines jahrhundertealten Wissens in Klöstern über Kräuter, Getreide und den richtigen Anbau, haben sich Mönche zusammengetan, um ein ganz besonderes Produkt zu entwickeln. Grundbestandteil ist, wie in jedem guten Gin der Wachholder und dann wurde eine Selektion der besten Kräutern aus Klostergärten gewählt und mit dazu passenden Botanicals gemischt. Hier wurde ein Selektion aus Koriander, Ingwerwurzel, Zitronenmelisse und anderen gewählt. Dieser Gin stellt etwas besonderes dar, denn es vereinen sich dort die Kenntnisse aus einen jahrhundertealten europäischen Klostergeschichte mit den modernen Techniken der Ginherstellung. Lassen Sie sich diesen Genuß nicht entgehen.

 

Kloster Helfta

Gründung

Das Kloster wurde 1229 bei Mansfeld nahe der Burg Mansfeld vom Grafen Burchard von Mansfeld und seiner Gemahlin, der Gräfin Elisabeth von Schwarzburg bei ihrer Burg Mansfeld (Thal-Mansfeld) als Hauskloster der Grafen von Mansfeld gegründet und mit sieben Nonnen aus dem St. Jacobi-Kloster vor Halberstadt besetzt. 1234 verlegte die Witwe Burchards I. das Kloster nach Rothardesdorf. Dort starb 1240 Gräfin Elisabeth, die nach dem Tode ihres Mannes dem Konvent beigetreten war. 1258 siedelten die Nonnen aufgrund großen Wassermangels nach Helfta um. Den in Ehren gehaltenen und offenbar immer wieder ebenfalls umgesiedelten Grabstein der Stifterehepaars verwahrt heute die St. Andreas-Kirche in Eisleben.

Blütezeit

Am Standort Helfta entwickelte der Konvent eine beachtliche Größe von zeitweise mehr als 100 Nonnen. Unter der klugen Leitung der Äbtissin Gertrud von Hackeborn blühte die Gemeinschaft nicht nur zahlenmäßig, sondern auch spirituell auf. Sie legte größten Wert auf die theologische und wissenschaftliche Ausbildung ihrer Schwestern. Gertrud war überzeugt, dass ohne Vernunft auch der Glaube verloren gehen würde. So betrieb das Kloster eine Schule und brachte die berühmten Mystikerinnen Gertrud von Helfta und Mechtild von Hackeborn hervor. Die Nonnen lebten nach der Regula Benedicti und nahmen die Reformen der Zisterzienser an.

Niedergang

Nach mehreren Plünderungen im 13. und 14. wurde das Kloster 1343 erneut verlegt - vor die Stadtmauer von Eisleben. Doch auch hier waren die Nonnen nicht sicher und im Jahre 1525 flüchteten die letzten verbliebenen Nonnen während einer erneuten Verwüstung des Klosters. Im Jahr 1542 wird das Kloster schließlich im Rahmen der Säkularisierung ein letztes Mal urkundlich erwähnt. In den folgenden Jahrhunderten wechselten die Besitzer, bevor das Gelände im Jahre 1945 in ein “Volkseigenes Gut” der DDR umgewandelt wurde.

Wiederaufbau

Ende des 20. Jahrhunderts schlossen sich Vereine für den Wiederaufbau des Klosters Helfta zusammen und konnten gemeinsam genug Spenden sammeln, um das Gelände zu kaufen. Im Frühjahr 1998 begonnen die Bauarbeiten am Kloster unter der Bauherrenschaft des Bistums Magdeburg. Am 13. August 1999 zogen nach mehr als 450 Jahren wieder Cistercienserinnen in Helfta ein.